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„Analoge Fotografie im digitalen Zeitalter.“

 

Kunst, die zur Reflexion anregt


Auf den ersten Blick scheint das Wort (unikatfabrik) ein Widerspruch in sich zu sein. Ist doch ein Unikat ein nicht reproduzierbares Einzelstück. Fabrik hingegen steht für Massenfertigung. Mit dieser Wortschöpfung möchte der Fotokünstler einerseits dazu provozieren, gewohnte Blickwinkel zu verlassen und die Dinge aus einer neuen Perspektive zu betrachten.



Andrerseits sagt der Begriff (unikatfabrik) auch viel über Koerfers Arbeitsweise aus. Jedes seiner einmaligen Werke besteht aus einzigartigen Fotokompositionen – entstanden aus analogen Mehrfachbelichtungen und unwiederbringlich in ihrer Art. Hunderte von analogen Fotografien müssen aufgenommen werden, bis eine Werkreihe vollendet ist. Unweigerlich erliegt der Betrachter der Intensität und Ästhetik. Er lässt sich abholen zu einer Entdeckungsreise und entwickelt eine eigene neue Betrachtungsweise.
 

 

Das sozialkritische Instrument


In seinen jährlich veröffentlichten Werkreihen setzt sich Achim Koerfer gezielt mit drängenden gesellschaftlichen Themen auseinander. Ein zentrales Leitmotiv zeigt jeweils die Vielschichtigkeit und verschiedenen Aspekte des Themas auf. Das trifft für jedes einzelne Bild zu, wird aber in der Abfolge der Werke verstärkt, indem weitere Facetten erscheinen.



Intensive Farben voller Leuchtkraft ziehen die Blicke auf sich. Alltägliches erscheint in völlig neuen Zusammenhängen, in einem ganz anderen Licht. Vielschichtig und transparent zugleich ist ihre Wirkung. Eine in Fotos ungewohnte Dimension – die Zeit – scheint sichtbar zu werden. Es ist beinahe unmöglich, sich dem Eindruck zu entziehen. Eine Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema ist unausweichlich.
 

 

Kunst für humanitäre Projekte


Achim Koerfer ist es ein persönliches Anliegen, seine Kunst in den Dienst des sozialen Engagements zu stellen. Er hat seine Werke bereits für verschiedene Hilfsorganisationen zur Verfügung gestellt, z.B. bei dem internationalen Kunstprojekt ART 4 AID der UNICEF. Seit dem Jahr 2011 setzt sich der Fotokünstler für STREETKIDS International ein. Diese Kinderhilfsorganisation kümmert sich um benachteiligte Kinder in Tansania und sammelt Spenden für Essen, medizinische Versorgung, Schule und Ausbildung.



Koerfer fördert bevorzugt Projekte, die sich für bessere Lebensumstände von Menschen einsetzen, die gesellschaftlich keine Lobby haben. Vornehmlich in Bildungsmaßnahmen sieht er eine wichtige Grundlage, um langfristig Hilfe zu leisten. Denn nur, wer lesen und schreiben kann, hat die Chance, seine Situation zu verbessern. Ohne Bildung kann keine Entwicklung stattfinden.